Geschichte
Im Dezember 1993 erschienen 200 Interessierte zum ersten Walking-Informationsabend, welcher vom Frauenverein Uster organisiert wurde und vom Triathleten und Biker Urs Gerig geleitet wurde. Nach diesem Kurs war handeln angesagt, denn die Begeisterung war gross. Gerig entwickelte das „Exercise-Walking“, ein strukturiertes Training, welches aus Einlaufen, Kräftigen, Ausdauerteil, Auslaufen und Stretching besteht.
Die Walking-Geschichte kam ins Rollen. Die Partner Schweizerischer Leichtathletik-Verband (SLV), Pulsuhrenhersteller Polar und Gerig veröffentlichten die Broschüre „Exercise-Walking“. Zudem bildete Gerig im Auftrag des SLV die ersten Walking-Instruktoren aus. Ebenfalls bereits in den Pionierjahren war die Krankenversicherung Helvetia (Vorgängerin der Helsana) mit dem Präventivmediziner Gaudenz Bachmann dabei. Aus diesem Engagement entstand 1996 das Gesundheitsprojekt „Allez Hop“. Auch Markus Ryffel, welcher neben Aqua-Fit eine zweite Gesundheitssportart gefunden hat, engagierte sich aktiv fürs Walking und zusammen mit der Unterstützung der Krankenkassen mauserte sich Walking vom Geheimtipp zum akzeptierten Fitness- und Gesundheitssport.
In Finnland begannen viele Leute die ursprünglich von Langläufern als Sommertraining entwickelte Sportart Nordic Walking zu betreiben. Und als der weltgrösste Hersteller von Langlaufstöcke, die Firma Exel, in Heimatland plötzlich mehr Nordic Walking Stöcke als Langlaufstöcke verkaufte, suchte man nach Partnern im Ausland. In der Schweiz traf sich der Exel-Vertreter mit dem Walking-Spezialisten Gerig. Dieser war begeistert und die „Walking-Geschichte“ begann von vorne: Ryffel Running führte erste Informationsveranstaltungen mit Urs Gerig durch und bereits 1999 folgte die erste Nordic Walking Leiter Ausbildung. Alles ging viel schneller, weil die Industrie merkte, dass mit dieser Sportart ein neues Marktsegement mit neuer Zielgruppe entstand.
Die Internationale Nordic Walking Association (INWA), welche durch Ryffel Running mit der SNWA (Swiss Nordic Walking Association) in der Schweiz vertreten ist, wurde gegründet, mit dem Auftrag Leiter in der ganzen Welt auszubilden.
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Walking-Technik
Achten Sie auf eine möglichst aufrechte Körperhaltung und weiche, fliessende Bewegungen. Drücken Sie das Brustbein leicht nach vorne und nach oben. Der Kopf befindet sich jetzt in der Mittellinie des Körpers. Atmen Sie tief und bewusst; betonen Sie vor allem das Ausatmen. Die Arme unterstützen die intensive Beinarbeit und schwingen natürlich neben dem Körper mit. Die Schultern bleiben locker und entspannt. Rollen Sie über Ferse und Grosszehen ab. Versuchen Sie, beide Körperhälften gleichmässig und rhythmisch einzusetzen. Benutzen Sie Ihre Wadenmuskulatur, um kräftig aus dem Fussgelenk abzustossen.
Nordic Walking-Technik
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Die Schultern bleiben entspannt und locker und werden nicht nach oben gezogen. |
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Oberkörper und Hüfte schwingen natürlich mit der Bewegung mit. |
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Die Füsse zeigen in Bewegungsrichtung nach vorne und werden ganz abgerollt. Der Abstoss erfolgt über den Grosszehenballen. |
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Die Stöcke werden eng neben dem Körper nach vorne geführt, wobei der rechte Stock mit dem linken Fuss nach vorne kommt und umgekehrt. |
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Der Handgriff bleibt leicht geöffnet, damit die Stöcke nach vorne schwingen können. |
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Bei der Rückwärtsbewegung werden die Stöcke nach hinten ausgestossen, um die grösstmögliche Armstreckung zu ermöglichen. Dabei lässt die Hand den Griff ganz los und nur noch die Schlaufe dient als Verbindung zwischen Griff und Hand. |
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Beim Stockabstoss sind sowohl Arme wie Oberkörper beteiligt, der letzte Stockschub wird durch die Streckmuskeln der Arme ausgeführt. |
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Die Stöcke zeigen während dem ganzen Bewegungsablauf schräg nach hinten. |
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Mit Vorlage bergauf: Beim Beraufwärts-Walken werden die Arme wesentlich stärker beansprucht, kann man sich doch regelrecht den Hang hochschieben. Der Oberkörper neigt sich dadurch weiter nach vorne, die Schritte bleiben so lang wie möglich. |
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In den Knien bergab: Beim Bergab-Walken sollte der Körperschwerpunkt möglichst tief gehalten werden. Dies erreicht man, indem man konstant leicht in den Knien bergab geht und soch nach dem Aufprall des Fusses nicht vollständig aufrichtet. Die Stöcke dienen dabei als aktive „Bremsen“, wobei diese grundsätzlich hinter dem Körper bleiben. |
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Die Nordic Walking Technik lässt man sich am besten von einem Experten zeigen.
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Gesundheitsvorteile von Nordic Walking
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Stärkt die Bein-, Arm- und Oberkörpermuskulatur. |
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Stärkt die Rücken- und Nackenmuskulatur. |
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Verbessert die aerobe Ausdauer und optimiert den Fettstoffwechsel. |
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Stärkt das Immunsystem und ökonomisiert die Herztätigkeit. |
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Belastet Fuss-, Knie, Hüftgelenke und Rücken nur sehr moderat. |
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Fördert die Konditionsfaktoren Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. |
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Fördert die Koordination und die Rhyrhmisierungsfähigkeit. |
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Kann einfach und problemlos in der Gruppe ausgeführt werden. |
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Ist auch für intensivere Trainingsformen bestens geeignet. |
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Verursacht kaum Muskelkater. |
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Benötigt eine nur kurze Regenerationszeit. |
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Verbrennt im Vergleich zum normalen Gehen mehr Kalorien. |
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Kann in jedem Alter ausgeübt werden. |
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Ist einfach zu erlernen. |
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Kann praktisch überall und von der Haustür aus betrieben werden. |
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Mit den Stöcken sind vielfältige wirksame Dehn- und Kräftigungsübungen möglich. |
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Die Stöcke geben sicheren Halt bei Rutschgefahr, auch im Winter und bei Nässe. |
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Verzeichnet ausgezeichnete Erfolge zur kontrollierten und langfristigen Gewichtsabnahme. |
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Eignet sich speziell auch in der Rehabilitation und als Trainingsalternative für Leistungssportler. |
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Bietet alle gesundheitliche Vorteile, welche eine sanfte Ausdauersportart mit sich bringt. |
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Ausrüstung
Für (Nordic) Walking braucht man gute Schuhe:
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Dünne, flexible Sohle mit gutem Abrollverhalten |
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In unebenen Gelände griffiges Profil für Trittsicherheit |
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Weiter und flexibler Vorfussbereich |
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Gutes Schnürsystem für festen Sitz |
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Knöchelhohe Schuhe sind kaum geeignet |
Für den Schuhkauf lohnt es sich, ein Fachgeschäft aufzusuchen (alten Schuh mitnehmen) und für die Beratung genügend Zeit einzuplanen.
Funktionelle Kleider nach dem Zwiebelschalenprinzip (je nach Temperatur mehrerer Schichten) verbessern nicht nur den Komfort sondern auch die Gesundheit: Der Schweiss wird nach aussen geleitet, so dass die Feuchtigkeit verdunsten kann. Dadurch bleibt die Körpertemperatur trocken.
Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand für den Nordic Walker ist der Stock: Ein guter Nordic Walking Stock ist aus Fiberglas / Carbon gefertigt und besteht aus einem Stück (kein Teleskopstock). Alle Komponenten können ausgewechselt werden (Griffe, Schlaufen, Pad und Spitzen). Zum Online-Shop »
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Mehr zum Thema Walking/Nordic Walking
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Im September findet jeweils der Swiss Walking Event in Solothurn statt, welcher für alle begeisterten (Nordic) Walker das Saisonziel schlechthin ist:
www.swisswalking.ch |
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Die Helsana swiss running walking trails sind in der ganzen Schweiz zu finden. Auf diesen Trails hat es Hinweistafeln auf welchen die Grundlagen zu Walking, Nordic Walking und Running zu finden sind. www.helsana.ch/trail |
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Ryffel Running führt in Zusammenarbeit mit der Allianz Gesundheitssport Ausbildungen im Bereich Walking / Nordic Walking durch. Diese Zusammenarbeit ist die grösste Breitensportallianz in der Schweiz, welche der gesundheitsorientierten Bevölkerung und allen Leitern die Vorteile und das Know-How aller Organisationen zur Verfügung stellt.
Ausbildung » |
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